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Bereits um 1018 betrieben Mönche
des Bamberger Klosters Michelsberg den Weinbau in Zeil. Zuerst wurde der Wein am
Mönchshang angebaut, später dann auch am Kapellenberg sowie an den Hängen bei
Schmachtenberg und um Ziegelanger. Bis zum Dreißigjährigen Krieg waren die Berghänge rings um Zeil mit Reben bepflanzt. |
| Der Ebracher Abt Alberich Degen,
1625 in Zeil geboren, führte 1665 in Franken die aus Österreich stammende Silvanerrebe
ein. Nach ihm wurde der
Weinwanderweg "Abt-Degen-Steig" benannt. Der
Weinbau in Zeil war in den Jahren nach 1955 insbesondere
durch große Frostschäden stark rückläufig. Seit 1975, mit der Durchführung der ersten
Weinbergsbereinigung, erlebt er eine neue Blütezeit. Die Neuordnung der Rebflächen,
verbunden mit der Anpflanzung leistungsfähiger Rebsorten, brachten entscheidende
Verbesserungen. Inzwischen ist eine weitere Neuordnung in Ziegelanger abgeschlossen. Ein Teil der
Winzer schloss sich der Gebietswinzergenossenschaft Franken in Kitzingen an. Die dort von
fachlich geschulten Kellermeistern ausgebauten Weine haben inzwischen schon zahlreiche
Auszeichnungen erhalten. Auch die Mönchshangweine konnten schon mehrere Medaillen
gewinnen.
Informationen über Brotzeiten und Frankenweinprobe. |
Weinberge bei Zeil
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| Rebfläche | ca. 25 ha (in Zeil und den Stadtteilen Schmachtenberg, Ziegelanger und Krum. Nicht enthalten ist der Anteil der Großlage ,,Zeiler Kapellenberg" in den Orten Steinbach, Sand, Zell und Oberschwappach) |
| Weinbergslagen | Großlage ,,Zeiler Kapellenberg" (dazu gehören auch Weinberge in Steinbach, Sand, Zell und Oberschwappach), ,,Zeiler Mönchshang", ,,Zeiler Eulengrund", ,,Ziegelangerer Ölschnabel", ,,Krumer Himmelreich", ,,Zeiler Pfarrerspflöckn" |
| Anteil der Rebsorten | Müller-Thurgau auf ca. 38% der Rebfläche, Silvaner auf ca. 20%, Bacchus auf ca. 14%, Riesling auf ca. 7,5%, Kerner auf ca. 4%, Scheurebe auf ca. 4%; Rieslaner auf ca. 3%, Weißer Burgunder und gemischter fränkischer Satz auf ca. 4,5% und rote Rebsorten (Blauer Spätburgunder usw.) auf ca. 5% |